Reisefotografie – die Objektivwahl
Warum Vollformat, 24 MP und der L-Mount sinnvoll sind
Für die Reisefotografie spielt Lichtempfindlichkeit eine zentrale Rolle – besonders bei schlechten Lichtverhältnissen, Innenräumen oder Aufnahmen in der Dämmerung.
Ein Vollformatsensor bietet hierfür die beste Balance aus Dynamikumfang, Rauschverhalten und Freistellung. Die 24-Megapixel-Klasse gilt dabei als ideal: hohe Bildqualität, ausreichend Reserven für Zuschnitt, gleichzeitig robuste Low-Light-Leistung.
Die Panasonic Lumix S9 gehört zu den kompaktesten Vollformatkameras mit 24 MP. Sie kombiniert geringe Größe mit moderner Bildstabilisierung und zuverlässigem Autofokus – perfekt für Reisefotografie und Reportagen.
Der L-Mount bietet zusätzlich eine große Auswahl an Objektiven verschiedener Hersteller (Panasonic, Sigma, Leica). Damit lässt sich ein leichtes und flexibles Reise-Setup perfekt zusammenstellen.
Objektiv-Line-up
Panasonic bietet nicht nur eine der kompaktesten und leichtesten Vollformatkameras auf dem Markt, sondern überzeugt auch bei den Objektiven mit einem klaren Fokus auf geringe Größe und niedriges Gewicht. Besonders im L-Mount sticht Panasonic mit einer Reihe ausgesprochen reisefreundlicher Objektive hervor.
Ein Paradebeispiel dafür ist das Lumix S 18–40 mm, das zu den kompaktesten Vollformat-Zoomobjektiven überhaupt gehört. Diese Ausrichtung macht Panasonic für alle interessant, die ein leistungsfähiges, aber dennoch leichtes und mobiles Vollformatsystem suchen – ideal für Reisefotografie und Reportagen.
Das Basisobjektiv:
Lumix S 28–200 mm F4–7.1 Macro O.I.S.
Für ein minimalistisches Reise-Setup ist das Lumix S 28–200 mm eine hervorragende Basis.
Panasonic Lumix S 28–200 mm F4–7.1 Macro O.I.S.
große Brennweitenabdeckung (28-200 mm)
Macro-Fähigkeit bis 0,5x
gute optische Leistung
Gewicht: ca. 413 g
Länge: ca. 93,4 mm
Durchmesser: ca. 77,3 mm
Filtergewinde: 67 mm
Neu ab Mai 2026:
Panasonic 20 mm F2.0-Festbrennweiten
Panasonic stellt kompaktes Wechselobjektiv für seine Vollformatkameras vor:
LUMIX S 40mm F2.0 (S-S40) für den L-Mount vor – verfügbar ab Mitte Mai 2025
Sehr kompakt und leicht
mit natürlich wirkender Brennweite, optimal für Reisefotografie
Gewicht: ca. 144 g
Länge: ca. 40,9 mm
Filtergewinde: 62mm
Die Brennweite von 40mm sorgt für eine natürliche Perspektive und liegt zwischen den bereits erhältlichen Wechselobjektiv F1.8 mit 35 mm und 50 mm. Allerdings bei deutlich geringeren Abmassen und Gerwicht.
Das Wechselobjektiv Brennweite von 40mm ist klar für die LUMIX S9 konzeptiert, lässt sicht aber an alle anderen Kameras mit L-Mount verwenden. Bei den Abmessungen um 4 cm – stellt sich kaum noch die Frage ob dies mitgenommen werden soll.
Quelle: Panasonic LUMIX 40mm F.20 (S-S40)
Ich für meinen Teil werde auf neue Festbrennweite 40mm F2.0 Wechsel.
Auch die Festbrennweite 35 mm F1.8 und 50 mm F1.8 sind tolle Objektive. Ich hatte sehr lange überlegt welches der beiden das richtige sei und mich dann 35 mm entschieden. Nun werde ich im Mai 2026 wechseln.
Bildinhaber Pananasonic | Hersteller-Link: Panasonic LUMIX 40mm F.20 (S-S40)
Optional:
Weitwinkelobjektive
Panasonic Lumix S 18–40 mm F4.5–6.3
Das kompakteste Vollformat-Zoom im L-Mount-System – ideal für die Lumix S9.
extrem klein und leicht
ideal für Reportage, Street und Alltag
Gewicht: ca. 155 g
Länge: ca. 40,9 mm
Durchmesser: ca. 73,6 mm
Filtergewinde: 62 mm
mit Adapterring 62–67 mm (integrierbar in das 67-mm-Filtersystem)
Das 18 mm Objektive ist in vielen Fällen vollkommen ausreichend, dagegen sind Einschränkungen hinsichtlich, des Filtergewindes beim 14–28 mm Objektive zu bedenken.
Panasonic Lumix S 14–28 mm F4–5.6 Macro
Das einzige wirklich kompakte Ultraweitwinkel-Zoom im L-Mount.
echter Ultraweitwinkel ab 14 mm
nahtloser Übergang zum 28–200 mm
Makrofunktionon
Gewicht: ca. 345 g
Länge: ca. 89,8 mm
Durchmesser: ca. 84 mm
Filtergewinde: 77 mm
Die 14–18 mm werden erst relevant bei:
engen Innenräumen
extremen Landschaftsperspektiven
kreativer Ultraweitwinkel-Gestaltung
Alternative zum 18–40 mm, aber mit Kompromissen
Das Panasonic Lumix S 14–28 mm F4–5.6 Macro stellt eine sinnvolle Alternative zum 18–40 mm dar, wenn häufiger im Ultraweitwinkelbereich gearbeitet wird. Allerdings bringt diese Option auch einige Kompromisse mit sich: Größer schwerer und das 77 mm Filtergewinde past nicht in das 67-mm-Filtersystem.